Bild: Bosch

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ALLES IM BLICK: GEBOGENES INSTRUMENTENDISPLAY ERSTMALS IN SERIE

So genannte Curved-Monitore sind bereits aus dem heimischen Wohnzimmer bekannt. Jetzt hat der Automobilzulieferer Bosch erstmals für ein Serienfahrzeug ein gebogenes Instrumentendisplay entwickelt. Was das ‚Innovision Cockpit‘ im neuen Volkswagen Touareg kann, lesen Sie hier.

Bosch hat das weltweit erste gebogene Instrumentendisplay ins Cockpit des Volkswagen Toureg gebracht. Es ist optional im Rahmen des Infotainment-Systems ‚Discover-Premium‘, für 3.500 Euro Aufpreis, erhältlich. „Die Zeiten flacher Anzeigen im Auto sind vorbei. Mit dem ersten gebogenen Kombiinstrument erschließt Bosch eine neue Dimension im Fahrzeugcockpit“, sagt Steffen Berns, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Bosch Car Multimedia.

Das gekrümmte Innovision-Cockpit. Bild: Bosch

Frei Konfigurierbar

Die analogen Anzeigen im Instrumentendisplay werden komplett gegen ein frei konfigurierbares, hochauflösendes und gebogenes 12,3-Zoll-Display getauscht. Je nach Fahrerwunsch präsentiert das Display Navigationskarten, die aktuelle Playlist, Telefonlisten, diverse Fahrinformationen oder den Status von Assistenzsystemen.

Ein neuer Fertigungsprozess gewährleistet Bosch zufolge die Schärfe und den Kontrast der Displayanzeige. Darüber hinaus soll das Display weniger Sonnenlicht reflektieren und somit weniger spiegeln. Im Zusammenspiel mit dem Infotainment-Display auf der rechten Seite, welches im Paket Discover-Premium enthalten ist, oder dem ebenfalls optionalen Head-Up-Display (Aufpreis: fast moderate 1.300 Euro) ergibt sich ein völlig neuer Gesamteindruck. Auf der rechten Seite ist wischen und berühren angesagt. Auch eine berührungslose Gestensteuerung ist mittels Annäherungssensor implementiert. Die Klimabedienung erfolgt nicht über klassische Hardware, sondern ebenfalls wie beim Smart-Phone.

Doch ganz hat man bei Volkswagen nicht auf klassische Bedienknöpfe verzichtet. Über die Lenkradschalter kann man beispielsweise die Größe des Kartenausschnitts, den Tempomaten oder die Sprachsteuerung einstellen. Die Lautstärkeregelung des Entertainment-Systems ist praktischerweise über ein großes, manuelles Rollrädchen und einfach zugänglich, in der Mittelkonsole zugänglich.

Infotainment-System ‘Discover-Premium’ im neuen Touareg mit Innovision-Cockpit und Head-Up-Display (optional). Bild: Volkswagen

Klassiker wie gehabt

Welche Inhalte also auf dem gekrümmten Kombiinstrument angezeigt werden, bestimmt der Fahrer, je nach Fahrsituation und Präferenz. Ein Steuergerät hinter dem Display sorgt für die intelligente Regelung der Anzeige. Das ganze System baut kleiner und leichter als ein klassisches Kombiinstrument.

Jede Information kann entweder vollflächig über das gesamte Display oder mit anderen Inhalten kombiniert angezeigt werden. Wer also neben der klassischen Tachoanzeige die Straßenkarte der Navigation und gleichzeitig seine Telefonliste anzeigen will, kann dies über das Multifunktionslenkrad oder mit dem Touchscreen des Infotainment-Systems auf der rechten Seite einstellen. Die ‚Klassiker‘ wie die MIL oder die Batterieleuchte sind in altgewohntem Design, rechtsseitig am Innovision-Cockpit angeordnet. Im Übrigen bestehen die Abdeckungen beider Displays im neuen Touareg aus pflegeleichtem Glas. Lästige Fingerspuren können aber auch Bosch oder Volkswagen nicht verhindern.

Beitrag: Georg Blenk, Krafthand Medien

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