Jens Hovestadt, Außendienst Lack, und Maike Lampe, Unternehmenskommunikation, im Einsatz für die Bielefelder Lackier-Werkstätten.
Jens Hovestadt, Außendienst Lack, und Maike Lampe, Unternehmenskommunikation, im Einsatz für die Bielefelder Lackier-Werkstätten.

Jens Hovestadt, Außendienst Lack, und Maike Lampe, Unternehmenskommunikation, im Einsatz für die Bielefelder Lackier-Werkstätten.

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ALLES IM LACK! EINEN TAG IM JOB VON JENS HOVESTADT

Was haben „Wolken“ in der Lackierwerkstatt für eine Bedeutung? Was ist eine Daisy Wheel? Und wie läuft ein Lackiervorgang genau ab? Auf all diese Fragen habe ich eine Antwort bekommen – und noch viele weitere spannende Einblicke in die Welt der „Lackis“ erhalten. Einen Tag lang habe ich Jens Hovestadt im Außendienst begleitet und konnte live und in Farbe seine täglichen Aufgaben als Kundenbetreuer, ausgewählte Lackierereien und eine große Portion Spaß und Motivation selbst miterleben.

Auf geht´s nach Bielefeld

Pünktlich um 8.00 Uhr und ausgestattet mit dem Tourenplan ging es von der Osnabrücker Zentrale direkt nach Bielefeld. Tagtäglich ist Jens Hovestadt für seine Kunden on Tour und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Von der Bestellabwicklung benötigter Produkte, der Vorstellung von Produktneuheiten über allgemeine Informationen zu aktuellen Rechnungen und Lieferzeiten bis hin zum Ansprechpartner für persönliche Sorgen unserer Kunden – im Außendienst sind Allround-Talente gefordert.

Von Neukundenakquise über Produktberatung bis hin zum Seelsorger

Den ersten Stopp legten wir bei einer kleinen Lackiererei im Zentrum von Bielefeld ein. Nach einer herzlichen Begrüßung und kurzem Small-Talk erfragte Jens Hovestadt beim Kunden, ob neue Produkte bestellt werden müssen und ob im Allgemeinen alles zur Zufriedenheit abläuft. Rechnungs-Unklarheiten wurden beseitigt und nähere Informationen zum Lastschriftverfahren erklärt. Auch die Neukundenakquise kam ins Spiel, da eine Kfz-Werkstatt vor ein paar Wochen ins Nachbarhaus eingezogen ist. So wurden direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Auf ging es zur nächsten Lackiererei, drei Straßen weiter. Hier stand das Thema Lackier-Meisterprüfung im Vordergrund der Unterhaltung. Der Werkstattinhaber erzählte uns von seinen nebenberuflichen Schulungen und Weiterbildungen, die jede Menge Einsatzbereitschaft und Motivation erfordern – ein schmaler Grat zwischen Freizeit, Beruf und Schule. Um ihn bei seiner Meisterschulung tatkräftig unter die Arme zu greifen, versprach Jens Hovestadt ein Zubehörpaket für seine Meisterprüfung zusammenzustellen. Ganz nach der Devise: Wir helfen und unterstützen unsere Kunden wo es nur geht.

Eine Lackierpistole ist das wichtigste 
Arbeitsgerät für Lackierereien.

Für mich persönlich kam erst noch das Highlight: Ich durfte mit in die Lackierkabine und den Lackiervorgang eines Transporters live miterleben. Nebenbei habe ich einige interessante Fakten zu den sogenannten Lackierstufen erfahren: Hiervon gibt es vier – Neuteillackierung, Oberflächenlackierung, Lackierung bis 50 % und ab 50 % Beschädigung. Bei der Lackierung ist es zunächst wichtig, dass die Autoteile in mehreren Vorgängen gründlich vorbereitet werden. Hierzu zählen bspw. Reinigen, Entfetten, Schleifen und Abdecken. Nun folgt der eigentliche Lackiervorgang, bei dem der Basislack aufgetragen wird und anschließend durch den Klarlack geschützt wird.

Und hier kommen die bereits erwähnten Wolken ins Spiel: Bei unregelmäßigem Basislackauftrag oder einer zu geringen Ablüftzeit können fleckige Bereiche in einer Metallic-Lackierung auftreten. Mit einer der Gründe warum in Lackierereien Genauigkeit und Präzision oberste Priorität besitzen. Der Abschluss bildet das Trocknen für eine halbe Stunde bei muckeligen 60 Grad in der Trockenbox. Fertig!

Das Verkaufshaus in Bielefeld 
begrüßte uns mit sonnigem Wetter.
Das Verkaufshaus in Bielefeld 
begrüßte uns mit sonnigem Wetter.

Nächster Stopp: Verkaufshaus Bielefeld

Während des gesamten Tages ist Jens Hovestadt stetig in Kontakt mit dem Innendienst, um Bestellungen und Aufträge weiterzugeben. Denn oftmals müssen die benötigten Materialien bis zum Folgetag, wenn nicht sogar noch am selben Tag, beim Kunden eintreffen. Nach den ersten Kundenbesuchen war unser nächster Stopp das Verkaufshaus in Bielefeld. Ich fühlte mich direkt herzlich empfangen und aufgenommen – ein absolutes Markenzeichen unserer Verkaufshäuser, was ich zu einem späteren Zeitpunkt nach mehreren VKH-Besuchen feststellen konnte. Ein großes Dankeschön dafür!

Für den restlichen Nachmittag standen noch zwei weitere Lackier-Werkstätten auf dem Tourenplan, bei denen ich zum einen eine computergesteuerte Farbmischbank, die Daisy Wheel, begutachten konnte und zum anderen erneut bei einer Autolackierung Mäuschen spielen durfte. Das Besondere hierbei war die Zwei-in-Eins-Lackier-Trockenbox. Es ist für freie Werkstätten umso praktischer solche Kombiboxen zu besitzen, um die zahlreichen Kundenaufträge fristgerecht abarbeiten zu können.

Jens Hovestadt, Außendienst Lack, und Maike Lampe, Unternehmenskommunikation, im Einsatz für die Bielefelder Lackier-Werkstätten.
Jens Hovestadt, Außendienst Lack, und Maike Lampe, Unternehmenskommunikation, im Einsatz für die Bielefelder Lackier-Werkstätten.

Ein spannender Tag neigt sich dem Ende

Mein Fazit zu diesem ereignisreichen Tag? Jede Werkstatt begrüßte uns direkt mit offenen Armen und einem Lächeln im Gesicht. Fachbezogene Gespräche kamen auf und auch private, persönliche Sorgen wurden Platz eingeräumt. An diesem Tag ist mir besonders bewusst geworden wie wichtig die Nähe zum Kunden und zum Produkt ist. Denn nur zufriedene und gut betreute Kunden, empfehlen WM sowie unsere Produkte und Dienstleistungen weiter.

Da bleibt mir nur noch zu sagen: Alles im Lack!

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