Das AUTOFIT-Team: v.l.n.r. Dustin Kopp, Petra Koch, Dominik Gilg, Katja und Dirk Kopp
Das AUTOFIT-Team: v.l.n.r. Dustin Kopp, Petra Koch, Dominik Gilg, Katja und Dirk Kopp

Das AUTOFIT-Team: v.l.n.r. Dustin Kopp, Petra Koch, Dominik Gilg, Katja und Dirk Kopp

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AUTOFIT Konzeptpartner Autoservice Kopp in Ettlingen

Zwischen Tradition und Moderne

Ein Familienunternehmen empfiehlt sich dank hoher Innovationsbereitschaft und persönlichem Engagement als kundenfreundliches Unternehmen und anerkannter Ausbildungsbetrieb.

Als Dirk Kopp sich am 1. Februar 1995 selbständig macht, betreibt er seinen ersten Betrieb als kleine Tankstelle mit Bedienung und angeschlossener Mini-Werkstatt. Seine Mutter hilft ihm in jener Zeit als Aushilfe für die Kasse, während seine Frau Katja zu damaliger Zeit einer Vollzeitbeschäftigung als Bankangestellte nachgeht. Nach Dienstschluss löst sie ihre Schwiegermutter ab und übernimmt dann bis in den Abendstunden deren Funktion. Dirk Kopp kümmert sich als gelernter KFZ-Mechaniker und frisch gebackener Meister um die Fahrzeuge seiner Werkstattkunden.

Zu diesem Zeitpunkt kann Dirk Kopp auf eine zwölfjährige Erfahrung in einer großen VW/Audi Fachwerkstatt zurück- blicken, woraus sich auch ableitet, dass er auch in seinem eigenen Betrieb eine hohe Affinität zu diesen Fahrzeugen aufrecht erhält. Darüber hinaus bevorzugen seine Kunden Autos der deutschen Markenhersteller wie BMW, Mercedes-Benz oder Opel. Grundsätzlich fühlen sich aber auch Besitzer ausländischer Fahrzeuge beim Autoservice Kopp sehr gut aufgehoben.

Zeit für eine Streicheleinheit findet Katja Kopp immer mal zwischendurch.

1999/2000 übernimmt das Ehepaar dann wenige hundert Meter entfernt eine modernere Tankstelle und betreibt den bisherigen Betrieb als reine Werkstatt weiter. Hier profitiert man auch weiterhin von der Lauf- und Stammkundschaft, und so entwickelt sich das Geschäft positiv weiter. Als erster Mitarbeiter wird ein Auszubildender eingestellt, dem noch viele weitere folgen sollten. Die Bekanntschaft eines jungen Zweiradmechanikers, der bei BMW ausgebildet wurde, entpuppt sich für das junge Unternehmen schließlich als glücklicher Zufall: Denn als BMW die Zweiradfertigung schließt, sucht der junge Mann einen neuen Arbeitsplatz und findet ihn bei Dirk Kopp. Einige Zeit später stößt mit dessen Bruder ein weiterer Auszubildender zum Team. Doch nun wird es langsam eng in der kleinen Werkstatt, und Dirk Kopp muss dringend expandieren.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, wo er seine Visionen von einem modernen Betrieb verwirklichen kann, wird er darauf aufmerksam, dass es an seiner heutigen Wirkungsstätte noch einen freien Bauplatz gibt. Er nimmt die Herausforderung an.

Elektronik ist Dustins Leidenschaft. Mithilfe des technischen Equipments lassen sich Werkstattabläufe optimieren
Elektronik ist Dustins Leidenschaft. Mithilfe des technischen Equipments lassen sich Werkstattabläufe optimieren

Haben Sie diesen Schritt auch in Hinblick auf die Tatsache gewagt, weil Ihr Sohn Dustin später mal Ihre Werkstatt übernimmt?

»Das war ja lange Zeit gar nicht sein Wunsch. Schließlich hat er ja damals schon gesehen, mit welchem Aufwand wir unseren Betrieb führen. Da wollte er eigentlich etwas anderes machen. Eines Tages kam er jedoch mit der Idee, es doch als KFZ-Mechatroniker zu versuchen. Letztes Jahr hat uns dann nach seiner bestandenen Abschlussprüfung die Handwerkskammer mitgeteilt, dass er ein Stipendium zum Meisterkurs erhält. Damit hat er zwischenzeitlich begonnen, und mittlerweile ist er von seiner Arbeit echt begeistert.«

Auch Katja Kopp ist mit der Entwicklung ihres Sohnes sehr zufrieden: »Für die Theorie muss er nicht wirklich viel investieren. Es liegt ihm einfach. Er steckt auch mehr Geld ins Auto als in irgendwelche anderen Anschaffungen. Sein neuestes Projekt steht hinten auf der Hebebühne: Ein Golf II, dem er einen neuen Motor spendiert hat und jetzt über 204 PS Leistung verfügt. Der Wagen wird von ihm komplett restauriert, die Karosserie neu lackiert.

Wir merken jetzt schon: Seit ca.einem Jahr erweist sich Dustin auch für uns als echte Entlastung. Wir können jetzt schon mal einige Tage wegfahren, und der Betrieb läuft einfach weiter. Das wäre zuvor nicht so einfach möglich gewesen. Trotzdem verlassen wir uns jetzt nicht explizit darauf, dass er nicht doch noch irgendwann etwas anderes anfängt – vielleicht ein Studium o.ä. Bislang sind wir über diese Entwicklung natürlich stolz und froh.«

Dirk Kopp beim Anschließen der Absauganlage.
Dirk Kopp beim Anschließen der Absauganlage.
Dirk Kopp legt Wert auf zuverlässiges Werkstatt-Equipment.
Dirk Kopp legt Wert auf zuverlässiges Werkstatt-Equipment.

Aber Sie sind ja selbst auch noch jung...

»Relativ.«

 

Somit passt Ihr junges Team dann auch gut dazu...

»Richtig, Dustin ist jetzt 22 und Dominik, der auch hier ge- lernt hat, ist 23. Die beiden sind quasi zusammen aufgewachsen und seit ihrer Kindheit befreundet.
Dustin interessiert sich sehr stark für Elektronik, daher hat er auch schon an diversen Schulungen und Weiterbildungen teilgenommen.

Dominik hingegen ist mehr der klassische Schrauber und mechanische Arbeiten sind sein Spezialgebiet. Diese Zweigleisigkeit ergänzt sich sehr gut.
Es beruhigt mich zu wissen, dass es im Betrieb noch jemanden gibt, der eine Trommelbremse zerlegen oder einen Zahnriemen wechseln kann. Die heutigen Auszubildenden bekommen ja fast ausschließlich eines vermittelt: Elektronik, Elektronik, Elektronik.

Die wissen kaum noch, was eine Trommelbremse oder ein Zahnriemen überhaupt ist.«
Beide sind aktiv im Dialog mit unseren umfangreichen Partner-Hotlines und im Umgang mit unserem elektronischen Teilekatalog.

Dustin Kopp beim Ablesen der Werte für das Motormanagement.
Dustin Kopp beim Ablesen der Werte für das Motormanagement.

Bearbeiten Sie auch Unfallschäden und bis zu welcher Fahrzeuggröße bewegt sich Ihr Leistungsportfolio?
»Bis auf die abschließende Lackierung, die durch unseren Lackpartner erbracht wird, zählen alle Arbeiten zu unserem Alltag. Im Wesentlichen dreht sich bei uns alles um den PKW bis hin zum kleinen Transporter. Da wir im ländlichen Raum beheimatet sind, kommt aber auch schon mal ein Landwirt, der seinen Traktor über den TÜV bringen muss, zu uns,« erläutert Katja Kopp.

 

Bilden Sie derzeit aus?

»Im Herbst kommt ein neuer Auszubildender. Er hat in Barcelona als Fremdenführer gearbeitet, sich dort verliebt und ist seiner großen Liebe hierher nach Deutschland gefolgt.«

Die freundliche Petra Koch unterstützt Katja Kopp bei der Büroarbeit.
Die freundliche Petra Koch unterstützt Katja Kopp bei der Büroarbeit.

Er besitzt aber schon eine Affinität für Autos?

»Absolut – wir sind schon sehr gespannt auf die Zusammenarbeit.«

 

Welche Dienstleistungen bieten Sie Ihren Kunden über den klassischen Werkstattservice hinaus zusätzlich an?

»Wir führen Zubehör von Anhänge- oder Zugvorrichtung bis hin zu Zusatzscheinwerfern und bauen es selbstverständlich auch ein. Als Sales- und Servicepoint der Fa. KW Fahrwerke und der Fa.Racechip für Leistungsoptimierung bzw.-steigerung bieten wir auch das Tuning rund ums Fahrzeug an.

Im Falle einer Panne oder eines Unfalls sorgen wir auf Wunsch dafür, dass das defekte Fahrzeug direkt zu unserer Werkstatt abgeschleppt wird.
Mit unserer Mobilitätsgarantie gehen unsere Kunden auf Nummer sicher: Während der Inspektion oder Reparatur halten wir sie mit unseren Werkstatt-Ersatzwagen mobil. Das ist gerade aufgrund unserer ländlichen Anbindung ein großer Pluspunkt.«

Dirk und Katja Kopp blicken zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft.
Dirk und Katja Kopp blicken zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft.

Bieten Sie dazu auch einen Abhol- und Bringdienst an?

»Das gehört zu unserem Wunschlos-glücklich-Prinzip: Bei Bedarf holen wir das Fahrzeug ab und bringen es auch wieder zurück.
Als weiteren Service möchte ich unsere Reparaturfinanzierung erwähnen: Wir finanzieren in Zusammenarbeit mit unserer Partnerbank die Reparatur oder den Zubehöreinbau.«

 

Für eine höhere Kundenzufriedenheit sorgt dann sicherlich auch die moderne Reifenwaschanlage. Das findet man in dieser Form auch nicht so oft bei einer freien Werkstatt...

»Diese Investion haben wir noch nie bereut.«

Welchen Zweck erfüllt die briefkastenähnliche Box vorm Haus?
»Wenn wir nicht da sind, dann können Kunden ihren Servicewunsch gemeinsam mit ihrem Schlüssel und dem Fahrzeugschein dort deponieren. Wir kümmern uns dann um die termingerechte Abwicklung.«

Beitrag: H.Malguth

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