Das Verkaufshaus in Saarbrücken

Ein Haus voller Rohdiamanten und alter Hasen

 

Das Verkaufshaus Saarbrücken ist ein junges und modernes Haus. Es wurde im Jahre 2012 eröffnet und steht seit 2017 unter der Leitung von Markus Schetschok. Das Lager zählt ca. 36.000 Ersatzteile. Täglich beliefern sechs Fahrzeuge in 19 Touren das gesamte Saarland sowie die angrenzende Pfalz. Aufgrund der Grenznähe geht die eine oder andere Tour auch mal nach Luxemburg oder Frankreich. Zurzeit sind 13 Mitarbeiter im Verkaufshaus beschäftigt, davon zwei Auszubildende im Groß- und Außenhandel.

7 Fragen an Verkaushausleiter Markus Schetschok

Im Gespräch mit Markus Schetschok haben wir einen guten Einblick in seine Arbeit und sein Verkaufshaus-Team bekommen. Hier zählen Teamgeist, Zusammenhalt und Wertschätzung. In sieben Fragen steht er uns Rede und Antwort - stets mit einem Lächeln im Gesicht.

Herr Schetschok, wie sind Sie zu Ihrer Stelle als Verkaufshausleiter in Saarbrücken gekommen?

 

„Nachdem ich 14 Jahre lang in einem Handwerksbetrieb für Karosserie und Lack beschäftigt war, habe ich nach einer neuen Herausforderung gesucht. Jedoch wollte ich weiterhin Führungs- und Personalverantwortung haben, ebenso wie ich im Bereich Automotive‘ bleiben wollte. Als Quereinsteiger bewarb ich mich dann ganz klassisch beim VKH Kaiserslautern. Bereits im Vorstellungsgespräch war ich Feuer und Flamme und überzeugt das Richtige zu tun. Ich wollte mit WM durchstarten.“

Verkaufshausleiter Markus Schetschok

Wie sieht der Alltag in Ihrem Verkaufshaus aus?

 

„Gott sei Dank ist jeder Tag eine neue Herausforderung. Einen normalen Alltag gibt es bei uns nicht. Natürlich haben wir alltägliche Prozesse zu bewältigen wie das Einlagern der neuen Ware oder die Tourenverteilung, aber selbst hier mischen wir durch. Ich lasse unser Team rotieren. Das heißt, dass der Verkauf mal im Lager hilft und umgekehrt. Ich möchte in unserem VKH keine Mauern‘ zwischen den Bereichen entstehen lassen, alle Mitarbeiter sind gleich gestellt und es werden keine Unterschiede gemacht.“

Was sind Herausforderungen für Sie?

 

„Für mich als Verkaufshausleiter besteht die größte Herausforderung im Zusammenbringen der verschiedenen Charaktere. Sowohl von Kunden als auch von Mitarbeiterseite. Ich möchte meinen Kollegen das Gefühl von absoluter Wertschätzung geben, weil jeder einzelne Mitarbeiter ein wichtiger Teil des Teams ist. Solange das Team mir vertraut und gemeinsam mit mir an einem Strang zieht, sind wir erfolgreich.

 

Auch unsere Kunden sollen sich als Teil der Gemeinschaft fühlen. Somit nutzen wir bei Messen oder anderen Events die Gelegenheit ins persönliche Gespräch zu kommen. Wir haben bemerkt, dass der Umgang miteinander ein komplett anderer ist, wenn zu der vom Telefongespräch bekannten Stimme auch ein Gesicht zugeordnet werden kann. Wir sind eine große Familie, mit ihren Ecken und Kanten, aber auch mit ihren Vorzügen.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Zeit als Verkaufshausleiter in Saarbrücken?

 

„Die schönste immer wiederkehrende Erinnerung, ist unsere jährliche Weihnachtsfeier. Wir haben die Tradition entwickelt, über das Jahr verteilt tolle Preise zu sammeln, die wir gemeinsam mit Partnern und der Industrie besorgen. Diese verlosen und versteigern wir dann während der Weihnachtsfeier an unsere Kunden, die Erlöse kommen als Spende diversen Hilfsorganisationen zugute. Die Lose werden uns regelrecht aus der Hand gerissen. Wir wollen helfen. Unsere Kunden unterstützen diese Aktion, und das finde ich herrlich. Gerade zur Weihnachtszeit ist es unserer Meinung nach einfach angebracht, sich zu erden und darüber nachzudenken, wie gut wir es doch haben.“

Was macht das Team des VKH Saarbrücken aus?

 

Wir haben eine intensive zwischenmenschliche und emotionale Bindung zu unseren Kunden und Kollegen. Unsere ‚WM Familie‘ verfügt über einen riesigen Blumenstrauß an Bausteinen für unsere Kunden. Diese Vielfalt macht uns zweifellos zu etwas ganz Besonderem.

 

Unsere Weihnachtsfeier ist jedes Jahr ein Highlight. Aber auch zu anderen Jahreszeiten lassen wir uns immer wieder etwas Schönes einfallen. Zum Beispiel haben wir letztes Jahr ein Sommerfest im Zoo veranstaltet. Gemeinsam mit den Familien der Mitarbeiter und Kunden genossen wir einen herrlichen Tag. Gelegentlich verbringen wir auch Abende gemeinsam, gehen bowlen oder ins Restaurant.“

Das Team beim gemeinsamen Bowling-Abend

Welchen Stellenwert hat das Thema Ausbildung und Azubis für Sie?

 

„Wir profitieren sehr von Azubis und jungen Kollegen. Ich bin der Ansicht, dass Eigengewächse die treuesten Mitarbeiter sind. Mir ist es wichtig, ihnen die Möglichkeiten zu geben, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. So können sie sich entfalten und sich mit dem Unternehmen identifizieren - eine unbezahlbare Mitarbeiterbindung. Sie sollen sie selbst sein und bleiben. Mir gefallen die spritzigen Ideen, die unsere jungen Mitarbeiter mitbringen. Beispielsweise für die Präsentation und den Verkauf der Produkte im Shop entwickeln sie eigene Strategien, die nicht so festgefahren sind. Wenn sie dann die Bestätigung unserer Kunden bekommen, ist das die beste Anerkennung.“

Welche Herausforderungen ergeben sich in Bezug auf Azubis für Sie?

 

„Als Verkaufshausleiter ist es meine Aufgabe, unsere Azubis und potenziellen Azubis schon im Bewerbungsgespräch für den Job zu begeistern. Es ist heutzutage nun mal nicht mehr so, dass die Bewerber einem die Bude einrennen‘. Ich muss Rohdiamanten und Potentiale erkennen und für mich gewinnen. Wenn jemand zu einem Leistungsträger werden kann, muss ich ihm den Job richtig schmackhaft machen. Es ist einfach so wichtig, den Azubis zuzuhören und ihnen auch etwas zurückzugeben.“

 

 

Vielen Dank, Herr Schetschok, für den tollen Einblick in Ihr Verkaufshaus.

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