SMART NETZWERKEN - Social Media Strategie und Social Recruiting

Der Einstieg für Autowerkstätten

Wenn es um Social Media geht, denken viele noch immer an Facebook. Tatsächlich sind die Möglichkeiten aber zahlreich und nicht immer ist die Lösung, die einem als Erstes in den Sinn kommt, auch die Beste.

Kostenlos, aber nicht umsonst

Das Schöne an vielen Online-Kommunikations-Kanälen ist, dass die meisten Basisfunktionen kostenlos genutzt werden können – und das oft in einem absolut ausreichenden Umfang. Aber tatsächlich ist das auch ein Trugschluss, denn am Ende investieren Sie Ihre Zeit oder bitten jemanden in ihrem Team darum, das zu tun. Darum sollten Sie vorab gut überlegen, welche Ziele Sie verfolgen und wen Sie mit Social Media erreichen wollen.

Klären Sie Ihr "Warum"

Wer sein Ziel kennt, kann besser darauf hinarbeiten. Zu welchem Zweck wollen Sie Social Media nutzen? Möchten Sie einfach zeigen, was bei Ihnen los ist? Suchen Sie dringend Personal? Haben Sie Sorge, die Konkurrenz sei Ihnen in der Kommunikation einige Schritte voraus? Möchten Sie Angebote kommunizieren und neue Kunden erreichen? All das sind typische und sehr passende Ziele für die Social Media Kommunikation. Wenn Sie Ihr Warum geklärt haben, folgt das Wie: Wer sind diese Personen, an die Sie sich richten? Wie alt sind sie und welche Kommunikationskanäle nutzen sie? So nutzen beispielsweise ältere Personen eher Facebook – und neuerdings auch Instagram. Jüngere hingegen erreichen Sie eher auf Instagram, TikTok oder Twitch. Für Stellenanzeigen eignet sich unter Umständen eBay Kleinanzeigen auch sehr gut.

 

Wenn Sie Ihre Ziele und Zielgruppen gefunden haben, prüfen Sie kritisch, ob Sie die benötigen Inhalte auch regelmäßig liefern können. So brauchen Sie für TikTok beispielsweise regelmäßig gutes Videomaterial; das ist deutlich schwerer zu erstellen, als einige schöne Fotos, welche man schnell erstellt und auf Facebook oder Instagram hochlädt. Überlegen Sie, wie Sie diese Inhalte erstellen können. Bilder im Netz zu suchen und zu verwenden ist dabei keine Lösung: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und ein Verstoß gegen Urheberrechte kann für Sie sehr teuer werden. Setzen Sie darum – und im Sinne Ihrer Authentizität – lieber auf eigene Bilder und selbst erstellte Videos.

Auf zu neuen Ufern

Keine Angst vor dem Internet! Ob YouTube, Instagram oder eBay Kleinanzeigen: Legen Sie einfach los. Haben Sie keine Berührungsängste, sondern testen Sie, mit welchen Inhalten und Formaten Sie sich wohlfühlen und was bei Ihrer Zielgruppe gut ankommt. Jeder hat mal klein angefangen – und Sie sind denen, die sich nicht trauen, schon jetzt einen Schritt voraus. Bleiben Sie professionell und beginnen Sie mit Themen, bei denen Sie sich ganz zu Hause fühlen und gut auskennen. Das schafft Sicherheit und bietet weniger Angriffsfläche. Und: Abgucken ist natürlich erlaubt. Schauen Sie doch mal, was die anderen online so machen. Was davon gefällt Ihnen? Welche Art von Inhalten spricht Sie an und warum?

Ein gutes Posting

Aber wie sieht es nun aus, das gute Posting? Wie macht man es richtig? Die ärgerliche Antwort darauf ist: Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Richtig ist das, was für Sie, Ihren Betrieb und Ihre Zielgruppe passt. Dennoch gibt es ein paar Kleinigkeiten, die helfen können, Postings professionell und gut wirksam zu erstellen. Beachten Sie beim Erstellen Ihrer Postings folgende Punkte:

  • Scharfe Bilder und Videos, die zum Text passen und die Sie legal verwenden dürfen.
  • Vermeiden Sie Rechtschreibfehler, komplizierten Satzbau und sehr lange Sätze.
  • Ergänzen Sie je nach Kanal passende Hashtags für Ihre Postings. Hashtags sorgen beispielsweise auf Instagram für eine deutlich höhere Reichweite.
  • Wenn möglich, verlinken Sie auf Ihre Website oder markieren Sie zugehörige Informationen wie zum Beispiel Ihren Ort oder Partner und Personen.
  • Für Stories, wie auf Instagram, verwenden Sie auch mal Sticker, gifs und interaktive Elemente wie z.B. Fragen oder Abstimmungen. Suchen Sie hier doch auch mal nach den passenden Werkstattmarken- oder WM SE-Stickern.
  • Achten Sie darauf, jederzeit fachlich möglichst korrekt zu bleiben und bleiben Sie außerdem stets freundlich im Ton und Inhalt.

Lassen Sie sich gern auch von uns beim Posten unterstützen. Postingvorlagen und Story-Sticker finden Sie jederzeit unter mein.wm.de in Ihrem persönlichen Werbemittelgenerator.

Social Recruiting

Personalmangel, Fachkräftemangel – das ist auch für viele kleine und mittlere Unternehmen mittlerweile ein echtes Problem. Auch im Recruiting gilt: Klären Sie Ihr Warum und machen Sie sich auf die Suche nach Ihrer Zielgruppe. Natürlich müssen Sie für die Suche nach einem neuen Azubi nicht gleich mit TikTok starten. Aber wahrscheinlich bringt Ihnen eine kostenlose Anzeige bei eBay Kleinanzeigen und ein gutes Posting mit passenden Hashtags und Markierungen bei Instagram mehr Reichweite als eine teure Anzeige in der Anzeige Ihrer lokalen Tageszeitung. Auch hier gilt: Ausprobieren. Werden Sie kreativ, fallen Sie auf – aber bleiben Sie dabei glaubwürdig und ganz Sie selbst. Nur so bleibt der Eindruck bei Bewerbenden später stimmig.

 

Holen Sie auch Ihr Team zur Hilfe: Wer anders als Ihre Bürokraft könnte besser beurteilen, wo Bürokräfte nach Stellenanzeigen schauen? Wer anders als Ihre Azubis könnte Ihnen beantworten, ob Ihr „cooles“ Instagram-Reel für eine Stellenanzeige tatsächlich cool oder doch eher peinlich und aufgesetzt ist?

 

Egal, für welches Format und welchen Kanal Sie sich entscheiden: Verweisen Sie bei Stellenanzeigen im Netz am besten auf eine entsprechende Seite Ihrer Website, auf der Bewerbende weitere Informationen finden. Beantworten Sie auftretende Fragen stets höflich und engagiert, verweisen Sie proaktiv auf Ihre Website oder bieten Sie ein persönliches Gespräch an. Je mehr Interaktion, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihr bester Bewerber bereits mitliest und sich angesprochen und abgeholt fühlt.

Tipp: Überlegen Sie doch auch mal, ob anstelle eines Anschreibens ein Telefonat oder ein Kennenlerngespräch möglich ist. Grade Bewerbende mit wenig Berufserfahrung oder Ältere, die schon lange keinen Bewerbungsprozess mehr durchlaufen haben, scheuen oft Formalitäten und komplizierte Anschreiben. Beseitigen Sie solche Hürden, wenn sie nicht nötig sind – wichtiger ist doch, dass Fachwissen und das persönliche Miteinander stimmen

Genug der Theorie – legen Sie einfach los.

Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen oder zu hören. Und damit wir Sie auch finden (und Ihre Reichweite steigern können), markieren Sie Ihre Werkstattmarke doch bei Beiträgen auf Facebook und Instagram.

Beitrag: WM SE

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